FAQ – Akademie für Neue Perspektiven
1. Für wen sind die Angebote der Akademie gedacht?
Für Menschen, die beruflich Verantwortung tragen – Führungskräfte, Teams, Personal- und Gesundheitsbereiche, Bildung, Verwaltung.
Und für alle, die nicht nur Methoden suchen, sondern verstehen wollen, wie Haltung, Wirkung und Entscheidungen zusammenspielen.
2. Was unterscheidet die Akademie von anderen Anbietern?
Wir arbeiten nicht mit Minimalstandards und nicht mit „In drei Schritten zum Erfolg“-Konzepten.
Bei uns geht es um Klarheit, Selbstreflexion und professionelle Wirkung – also um das, was im Alltag wirklich entscheidet.
Methoden gehören dazu, aber sie ersetzen keine Haltung.
3. Wie werde ich zertifizierter Mediator?
Die Mediationsausbildung der Akademie erfüllt vollständig die Vorgaben der ZMediatAusbV und schafft die Voraussetzungen für die Zertifizierung nach § 6 MediationsG.
Die formalen Nachweise (Praxisfälle, Supervision, Fortbildungen) werden individuell abgestimmt. Wir erklären transparent, was nötig ist – und was nicht.
4. Was lerne ich konkret in der Mediationsausbildung?
Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Inhalten arbeiten wir an Themen, die in der Praxis entscheidend sind:
- Haltung und Selbstführung
- Glaubenssätze und Wirkung
- Umgang mit Emotionen und Eskalationen
- komplexe Konfliktdynamiken
- Rollen- und Grenzenklärung
- professionelle Gesprächsführung
- realistische Praxisfälle
Kurz: alles, was man braucht, um Mediation nicht nur anwenden, sondern verstehen zu können.
5. Warum umfasst die Mediationsausbildung 162 Stunden und nicht nur 130?
130 Stunden sind das Minimum. Für komplexe Konflikte reicht das nicht.
Die zusätzlichen Stunden ermöglichen mehr Reflexion, Praxisfälle und persönliche Entwicklung – Bereiche, die in vielen Ausbildungen zu kurz kommen.
Wir erweitern bewusst, weil wir Menschen ausbilden, die Mediation wirklich beherrschen wollen.
6. Was bringt mir das Zusatzmodul für bereits ausgebildete Mediatoren?
Viele Mediatoren merken erst in der Praxis, dass ihnen ein Baustein fehlt: die eigene Haltung und Wirkung zu verstehen.
Das Modul „Haltung, Glaubenssätze und Wirkung in der Mediation“ vertieft genau das. Es stärkt Präsenz, Sicherheit und Professionalität – unabhängig von der ursprünglichen Ausbildung.
7. Was ist der Unterschied zwischen Workshops und Weiterbildungen?
Workshops sind kurze, klare Impulse. Sie helfen, Themen sichtbar zu machen und erste Schritte zu gehen.
Weiterbildungen gehen tiefer, verbinden Wissen mit Reflexion und schaffen nachhaltige Entwicklung.
Ein Workshop kann viel anstoßen – aber er ersetzt keine längerfristige Professionalisierung.
8. Warum spielt Haltung in allen Formaten eine zentrale Rolle?
Weil Konflikte, Führung und Zusammenarbeit nicht nur von Techniken abhängen.
Haltung entscheidet darüber, wie man wirkt, wie man führt und wie man schwierige Situationen gestaltet.
Deshalb ist Haltung bei uns kein Add-on, sondern der rote Faden durch alle Formate.
9. Wie laufen Workshops und Weiterbildungen ab?
Klar strukturiert, ohne Ballast.
Wir arbeiten mit Inputs, Reflexionsfragen, Austausch und praxisnahen Übungen.
Je nach Format online, in Präsenz oder hybrid. Inhalte und Tempo werden am Bedarf der Gruppe ausgerichtet – nicht an einem fertigen Standardprogramm.
10. Wie groß sind die Gruppen?
Überschaubar.
Wir legen Wert darauf, dass jeder Teilnehmende Raum für Fragen, Reflexion und Praxis hat. Die genaue Größe hängt vom jeweiligen Format ab.
11. Was kostet die Teilnahme?
Die Kosten hängen von Dauer, Format und Rahmenbedingungen ab.
Da die Formate unterschiedlich sind, kommunizieren wir alle Preise individuell und transparent im Vorfeld. Keine versteckten Kosten.
12. Kann ich die Angebote auch als Inhouse-Format buchen?
Ja. Viele Workshops und Weiterbildungen können intern in Unternehmen durchgeführt werden – online oder in Präsenz.
Wir klären gemeinsam, was sinnvoll ist und wie das Format an die Organisation angepasst werden kann.
