FAQ 
Akademie für Neue Perspektiven

1. Für wen sind die Angebote der Akademie gedacht?

Die Akademie richtet sich an Menschen, die fachliche Kompetenz mit persönlicher und professioneller Entwicklung verbinden möchten.

Dazu gehören insbesondere Führungskräfte, Teams, Fachkräfte, Mediatoren sowie Menschen aus Beratung, Personal, Bildung, sozialen und gesundheitlichen Arbeitsfeldern.

Unsere Angebote verbinden fachliche Inhalte mit Reflexion, Praxis und der Auseinandersetzung mit der eigenen professionellen Rolle.

2. Was unterscheidet die Akademie von anderen Weiterbildungsangeboten?

Wir vermitteln Wissen und Methoden – bleiben aber nicht dabei stehen.

Uns interessiert auch, was in anspruchsvollen Situationen mit uns selbst geschieht: Welche Erfahrungen und Überzeugungen beeinflussen unser Handeln? Wie reagieren wir unter Druck? Was macht es schwierig, vorhandenes Wissen tatsächlich anzuwenden?

Deshalb verbinden wir fachliche Weiterbildung mit Praxis, Selbstreflexion und der Arbeit an der eigenen Haltung.

3. Wie ist die Ausbildung zum zertifizierten Mediator aufgebaut?

Unsere Ausbildung umfasst 162 Stunden.

Die Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung sieht einen Ausbildungslehrgang von 130 Präsenzzeitstunden vor. Wir ergänzen diese um 32 zusätzliche Stunden, in denen wir uns intensiver mit Haltung, Selbstreflexion, persönlichen Konfliktmustern, Selbststeuerung und der professionellen Rolle des Mediators beschäftigen.

Die Ausbildung verbindet fachliche und rechtliche Grundlagen, praktische Übungen, Fallarbeit und Reflexion.

4. Erfüllt die Ausbildung die gesetzlichen Anforderungen?

Ja. Die Ausbildung ist so aufgebaut, dass sie die Anforderungen der Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung (ZMediatAusbV) erfüllt.

Zur Führung der Bezeichnung „zertifizierter Mediator“ gehören neben dem Ausbildungslehrgang weitere gesetzlich vorgeschriebene Voraussetzungen. Über diese informieren wir vor Beginn der Ausbildung transparent.

5. Was ist das 32-Stunden-Modul für bereits ausgebildete Mediatoren?

Das Modul „Haltung, Selbstreflexion und Wirkung in der Mediation“ richtet sich an bereits ausgebildete Mediatoren.

Im Mittelpunkt stehen Themen, die in der praktischen Arbeit besonders relevant werden: eigene Konfliktmuster und Trigger, Selbststeuerung, Allparteilichkeit, persönliche Resonanzen, schwierige Konfliktdynamiken sowie die eigene professionelle Rolle und Wirkung.

Die Weiterbildung umfasst 32 Stunden und kann unabhängig von unserer vollständigen Mediationsausbildung absolviert werden.

6. Kann das 32-Stunden-Modul für die Fortbildung und Zertifizierung genutzt werden?

Ja. Die Weiterbildung erfüllt zugleich die Anforderungen an die Fortbildung im Rahmen der Zertifizierung nach der Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung (ZMediatAusbV).

Mit den 32 Stunden können die erforderlichen Fortbildungsstunden vollständig abgedeckt werden. Damit verbindet das Modul die persönliche und fachliche Weiterentwicklung mit den formalen Anforderungen an die Aufrechterhaltung der Zertifizierung.

Die Teilnahme wird entsprechend bescheinigt.

7. Wie laufen Weiterbildungen und Workshops ab?

Das hängt von Thema, Zielgruppe und Zielsetzung ab.

Weiterbildungen können als einzelne Module, mehrtägige Formate oder zusammenhängende Reihen durchgeführt werden. Workshops sind kompakter und auf ein konkretes Thema oder eine konkrete Situation ausgerichtet.

Je nach Format arbeiten wir mit fachlichem Input, Reflexion, Fallarbeit, Übungen und Austausch. Präsenz-, Online- und kombinierte Formate sind möglich.

8. Gibt es auch individuell entwickelte Formate für Unternehmen und Organisationen?

Ja.

Wenn ein konkretes Thema, eine bestimmte Situation oder eine besondere Zielgruppe im Mittelpunkt steht, entwickeln wir das Format passend zum Auftrag.

Ausgangspunkt ist nicht ein fertiges Standardprogramm, sondern die Frage: Was soll nach der Weiterbildung oder dem Workshop anders, klarer oder möglich sein als vorher?

9. Welche Rolle spielen Haltung und Selbstreflexion?

Eine zentrale.

Haltung verstehen wir nicht als Alternative zu Fachwissen oder Methoden. Beides ist notwendig. Entscheidend ist aber, wie Menschen ihr Wissen in anspruchsvollen Situationen tatsächlich einsetzen.

Deshalb gehören die Reflexion der eigenen Rolle, Wirkung, Reaktionen und Handlungsmuster zu vielen unserer Formate.

10. Wie groß sind die Gruppen?

Das hängt vom jeweiligen Format ab.

Bei Ausbildungen und reflexionsintensiven Weiterbildungen achten wir auf Gruppengrößen, die persönliche Beteiligung, praktische Übungen und Austausch ermöglichen. Bei Workshops richtet sich die sinnvolle Gruppengröße nach Thema, Zielsetzung und Arbeitsweise.

Die konkrete Gruppengröße wird deshalb vorab gemeinsam festgelegt.

11. Gibt es Teilnahmebescheinigungen oder Zertifikate?

Ja.

Je nach Angebot erhalten Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung oder den für das jeweilige Format vorgesehenen Qualifikationsnachweis.

Bei Angeboten mit formalen Anforderungen informieren wir vor Beginn transparent darüber, welche Voraussetzungen gelten und welche Nachweise ausgestellt werden.

12. Wie kann ich mich anmelden oder ein Angebot anfragen?

Für die Mediationsausbildung und unsere offenen Weiterbildungen können Sie direkt Kontakt mit uns aufnehmen.

Unternehmen und Organisationen können uns kurz schildern, worum es geht, welche Zielgruppe angesprochen werden soll und was mit dem Format erreicht werden soll. Anschließend klären wir gemeinsam, welches Angebot sinnvoll ist.

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